Was sie über Sicherheit wissen sollten! – 10 Fakten die sie sich merken sollten.

Was sie über Sicherheit wissen sollten!

10 Fakten die sie sich merken sollten.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) sind das Rückgrat der Wirtschaft. Sie beschäftigen mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer des privaten Sektors und sind für 50 Prozent des Bruttoinlandprodukts verantwortlich. Denken Sie daran: Hacker suchen keine Herausforderungen – sie wollen Ihr Geld. Und der Spatz in der Hand ist ihnen allemal lieber als die Taube auf dem Dach.

12 Dinge Security Merkblatt

Ganz gleich, ob Sie in Ihrem Unternehmen einen eigenen IT-Support haben oder mit einem externen Dienstleister zusammenarbeiten – hier sind einige Tipps, wie Sie sich schützen können:

1. Sofort patchen ist ein Muß!

Wenn in einem Betriebssystem eine Sicherheitslücke auftaucht, erarbeitet der Hersteller eine Lösung in Form eines Patches und schickt diesen an alle registrierten Benutzer. Dies sind die Software-Updates, die hin und wieder als Pop-up-Fenster auf Ihrem Bildschirm erscheinen. Einige Unternehmen lassen diese Upgrades von ihren einzelnen Mitarbeitern installieren, andere lassen sie zentralisiert durchführen. Auf jeden Fall sollte stets so schnell wie möglich gepatcht werden. Eine veröffentlichte Sicherheitslücke kennen auch die Hacker sofort, und sie wissen sehr gut, dass Millionen Benutzer sich nicht die Mühe machen, sie zu patchen. Bis jeder einzelne Computer bei Ihnen gepatcht ist, sind Sie anfällig für Sicherheitsverletzungen.

2. Windows XP ,sollten Sie so schnell wie möglich upgraden

Im April 2014 hat Microsoft den Support für Windows XP eingestellt. Das bedeutet, dass Sicherheitslücken im Betriebssystem nicht mehr behoben werden. Und das öffnet Hackern Tür und Tor, die diese Fehler finden und dazu nutzen, via Malware Zugang zu Ihrem Netzwerk zu bekommen. Angriffen können Sie nur entgehen, indem Sie Ihr Betriebssystem upgraden.

3. Was ist mit Handys und Tablets brauchen die auch Schutz?

Es hat wenig Zweck, Ihr Computernetzwerk zu schützen, wenn die daran angeschlossenen mobilen Geräte nicht geschützt sind. Für Cyberkriminelle ist das eine echte Einladung. Die Menschen gewöhnen sich gerade erst an den Gedanken, dass auch mobile Geräte geschützt werden müssen. Doch stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn Kriminelle Zugriff auf Ihr geschäftlich genutztes Telefon bekämen – welche Kontakte, E-Mails und finanziellen Informationen ihnen in die Hände fielen. Ganz zu schweigen von den Daten in Ihrem Netzwerk, zu denen sie dann Zugang hätten. Egal, ob Ihre Mitarbeiter vom Unternehmen bereitgestellte oder ihre eigenen Geräte benutzen: Es sollte stets eine mobile Sicherheitslösung installiert sein.

4. Sichern und synchronisieren

Im vergangenen Jahr gab es eine regelrechte Flut von Ransomware-Angriffen, und es ist davon auszugehen, dass das keine Ausnahme bleibt. Nach einem Angriff erscheint eine Meldung auf dem Bildschirm, die Ihnen mitteilt, dass Ihre Dateien oder Ihr Computer verschlüsselt wurde und Sie erst nach Zahlung eines Lösegelds wieder Zugriff darauf erhalten. Natürlich gibt es keine Garantie, dass Sie den Zugriff dann auch tatsächlich bekommen. Sie sollten regelmäßig ein automatisches Backup Ihrer Daten durchführen, damit Sie besser abgesichert sind, falls Sie Ziel eines solchen Angriffs werden. Aber Vorsicht: Das Backup muss offline stattfinden, sonst kann es sein, dass die Ransomware auch Ihren Backup-Datenträger verschlüsselt.

5. neueste Antivirussoftware – ist ein sehr wichtiges Thema

AV-Software funktioniert als Gemeinschaft: Wenn eine neue Malware erkannt wird, die versucht, auf einen Computer oder ein mobiles Gerät zuzugreifen, wird sie unter Quarantäne gestellt und an die AV-Labors geschickt, die die Malware prüfen und zerstören. Sobald die Signatur des Virus definiert ist, wird sie an alle registrierten Benutzer der Software des Labors geschickt, um die Nutzer in Zukunft vor dieser neuen Bedrohung zu schützen. Das dauert mitunter nicht einmal 8 Sekunden.

6. Sichern Sie Ihr WLAN

Es ist mehr als zehn Jahre her, dass Unternehmen begannen, im großen Stil WLAN einzusetzen – umso erstaunlicher, dass viele Netze noch immer ungesichert sind. Zumindest sollte man die WPA2-Verschlüsselung (WLAN Protected Access 2) statt WEP (Wired Equivalent Privacy) verwenden, denn WEP ist relativ leicht zu knacken. Für zusätzliche Sicherheit kann man noch ein VPN benutzen. Sorgen Sie für Sicherheit!

7. sichere Passwörter verwenden

Es gibt tolle Neuigkeiten: Zum ersten Mal überhaupt ist „Passwort“ nicht mehr das am häufigsten verwendete Passwort. Leider lautet die neue Nummer eins „123456“. Hacker verwenden Werkzeuge, die zahlreiche Kombinationen testen, um ein Passwort zu knacken. Die häufigsten (wie „123456“) werden dabei zuerst ausprobiert. Danach versuchen sie Wortkombinationen, manchmal zusammen mit Informationen, die sie im Internet über die Besitzer finden, wie beispielsweise den Geburtstag. Wenn man einem Passwort Symbole oder Zahlen hinzufügt, ist es viel schwerer zu knacken. Ein sicheres Passwort sollt mindestens 8 bis 10 Zeichen enthalten die alphanumerisch in Kombination mit Sonderzeichen und Großbuchstaben verwendet werden.

8. Ihre Daten sind interessanter, als Sie glauben

Vor allem ihre Wettbewerber interessieren sich sehr wohl für diese Daten, denn so können sie beispielsweise ihre Konkurrenten unterbieten. Und Sie werden sich auch dafür interessieren, wenn ein Cyberkrimineller für Ihre Daten von Ihnen Geld erpresst. Cyberkriminelle wiederum interessieren sich für Ihre Daten, weil sie sich darüber Zugriff auf Ihre Finanzkonten verschaffen. Unterschätzen Sie nie, wie viel Ihre Existenzgrundlage anderen wert ist.

9. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter

Computer machen keine Fehler, das tun nur Menschen – jeder von uns hat das schon einmal gehört. Ihre Mitarbeiter sind oft das schwächste Glied in der Kette, wenn es um digitale Sicherheit geht. Deshalb: Schulen Sie sie! Schaffen Sie eine Sicherheitsrichtlinie, die regelt, wie sich Ihre Mitarbeiter online verhalten sollen und was Sie von ihnen erwarten. Führen Sie regelmäßige Schulungseinheiten durch, bei denen Sie ganz allgemein darlegen, warum Sicherheit so wichtig ist, für Ihre Mitarbeiter selbst und für Ihr gesamtes Unternehmen. Die Mitarbeiter haben eine große Verantwortung, aber sie müssen auch um die Gefahren wissen und die Prozesse kennen, die sie einhalten sollen.

10. Akzeptieren Sie, dass Geräte verloren gehen oder gestohlen werden

Das kann jedem von uns passieren, und man muss eigentlich stets damit rechnen. Mit der mobilen Sicherheitssoftware auf dem Handy kann man per Fernzugriff alle Daten löschen, die sich darauf befinden.Auch auf mobilen Endgeräten ist ein Back-up unverzichtbar.. Es kann immer mal vorkommen, dass ein Gerät verloren geht; doch den Verlust von Zeit und Daten kann man vermeiden.






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